Ziel: Klar zeigen, was buchbar ist.
Empfohlene Unterseiten oder Tabs:
3a. Train the Trainer
3b. Lernarchitektur & Instructional Design
3c. Workshops für Erwachsenenbildung
3d. Das Ausrichtungsdreieck (kann auch eigene Seite werden)
Ich unterstütze Unternehmen dabei, interne Trainer, Multiplikatoren und Fachdozenten gezielt weiterzuentwickeln. Dabei geht es nicht nur um Methodenkompetenz, sondern um wirksame Trainingspraxis: klar strukturieren, praxisnah vermitteln und Lernprozesse sicher begleiten. So entstehen Trainerteams, die Inhalte verständlich, souverän und nachhaltig in die Organisation tragen.
Ich entwickle Lernarchitekturen und Trainingskonzepte, die fachlichen Anforderungen, Lernziele und betriebliche Praxis sinnvoll verbinden. Ob Präsenztraining, Blended Learning oder moderne Qualifizierungsstrukturen: Im Mittelpunkt steht ein didaktisch sauberes Design, das Orientierung gibt, Lernen erleichtert und Wirkung im Arbeitsalltag erzeugt.
Meine Workshops unterstützen Dozenten & Fachkräfte dabei, Erwachsenenbildung im Unternehmenskontext wirksam zu gestalten. Gemeinsam arbeiten wir an didaktischen Grundlagen, aktivierenden Lernformaten und einem professionellen Umgang mit unterschiedlichen Zielgruppen. Das Ergebnis sind Workshops mit direktem Praxisbezug, hoher Beteiligung und konkretem Nutzen für den Lernalltag im Unternehmen.
Lernaktivitäten sind didaktische Methoden und Aufgaben, die darauf ausgelegt sind, die Lernenden dabei zu unterstützen, die definierten Lernziele aktiv einzuüben und zu erwerben. Sie müssen direkt auf die Lernziele abgestimmt sein, sodass jede Aktivität gezielt auf den Aufbau der angestrebten Kompetenz einzahlt.
Lernziele definieren das messbare „Wissen, Fertigkeiten & Fähigkeiten“ Domains, die ein Lernender am Ende einer Trainingseinheit nachweisen soll. In der Taxonomie werden sie unter Verwendung spezifischer Handlungsverben (z. B. nach Blooms Taxonomie) formuliert, um Klarheit und Überprüfbarkeit zu gewährleisten.
| Lernziel-Stufe | Passende Prüfungsform |
|---|---|
| Erinnern | Multiple Choice, Quiz |
| Verstehen | Erklärung in eigenen Worten, Kurzvortrag |
| Anwenden | Praktische Aufgabe, Simulation |
| Analysieren | Fallstudie, Problemlösung |
| Bewerten | Beurteilung eines Szenarios begründen |
| Erschaffen | Projektarbeit, Konzept entwickeln |
Ein Lernziel beschreibt, was ein Teilnehmer nach dem Training können oder wissen soll. Klingt einfach — ist es aber nicht.
Das Problem mit Lernverben: Viele Trainer schreiben Lernziele wie:
„Der Teilnehmer kennt die Sicherheitsvorschriften.“
„Kennen“ ist ein weiches, nicht messbares Verb. Wie prüft man, ob jemand etwas „kennt“? Gar nicht.
Besser wäre:
„Der Teilnehmer kann die drei wichtigsten Sicherheitsvorschriften benennen und an einem Beispiel anwenden.“
Benennen und anwenden sind konkrete, prüfbare Verben.
Was ist die Taxonomie? (Bloom’sche Taxonomie) Benjamin Bloom hat in den 1950ern eine Stufenleiter des Lernens entwickelt. Sie geht von einfach nach komplex:
| Stufe | Was wird verlangt? | Beispielverben |
|---|---|---|
| 1. Erinnern | Fakten wiedergeben | nennen, aufzählen, definieren |
| 2. Verstehen | Inhalte erklären | erklären, beschreiben, zusammenfassen |
| 3. Anwenden | In neuer Situation einsetzen | anwenden, durchführen, berechnen |
| 4. Analysieren | Zusammenhänge erkennen | vergleichen, unterscheiden, untersuchen |
| 5. Bewerten | Urteile bilden | beurteilen, bewerten, begründen |
| 6. Erschaffen | Neues entwickeln | entwickeln, entwerfen, planen |
Das typische Trainingsproblem: Ein Unternehmen will, dass seine Techniker eine Maschine selbstständig warten können — das ist Stufe 3 (Anwenden). Aber das Training besteht nur aus PowerPoint-Folien und Erklärungen — das trainiert maximal Stufe 1–2. Das Lernziel und die Methode passen nicht zusammen. Das Dreieck steht schief.